Kunstforum International 264/2019

TitelKunstforum International 264/2019
TypBuch
Jahr2019
AutorenHg. Dieter Bechtloff, Schütz Heinz, Adusei-Poku Nana, van Eikels Kai, Copeland Mathieu, Scorzin Pamela C., Grau Pascale, Otto Ulf, Hübl Michael, Meier Anika, Botz Anneli, Stoeber Michael und Jocks Heinz-Norbert
Series TitleACT! Die entfesselte Performance
Volume264
VerlagTZ-Verlag
OrtRoßdorf
Other NumbersISSN: 0177-3674
Schlagwörter21. Jahrhundert, Catherine Wood, Deveroux, Florence Jung, Instagram, Laure Prouvost, Leandro Erlich, Macdonald, Mathieu Copeland, Mode, Mona Hatoum, Oswald Wiener, Performance, Performance art, Performancekunst, Post-Digital Pop, Xavier Le Roy, Zeitschrift
Zusammenfassung

ACT! Die entfesselte Performance

In den Sechziger- und Siebzigerjahren galt sie als neueste und herausforderndste Kunstform. Nachdem sie in den Achtzigerjahren dann ihren Höhepunkt überschritten hatte, schien die „Performance Art“ als eine unter anderen Kunstformen, eher ein Schattendasein zu führen. Inzwischen ist das Interesse am Performativen neu erwacht. Die Begriffe „Performance“ und „performativ“ entwickelten sich zu einer Art von „magischem“, zeitadäquatem Versprechen. Kein Ausstellungsprogramm, das etwas auf sich hält, verzichtet auf Performances und sei es nur als Eye-Catcher auf der Vernissage. Und auf aktuellen Großereignissen wie der Biennale Venedig wird performative Kunst, mit Christoph Schlingensief, Tino Seghal, Anne Imhofs „Faust“ oder der installativen Oper „Sun & Sea“, mit Preisen gekürt. Dabei hat die performative Kunst der Gegenwart das klassische Performance- Verständnis erweitert respektive hinter sich gelassen. Mit seinen Beiträgen und Gesprächen greift dieser Themenband ihre unterschiedlichsten Erscheinungsformen auf: Sei es als politisches Phänomen mit partizipatorischen Ansprüchen und „Black Performance“, als ortspezifischen Tanz oder choreografierter Ausstellung. Dabei reflektiert er ihr Verhältnis zur Mode, zum Museum, zum Archiv und dem Digitalen und verdeutlicht vor allem eines: Das Performative hat sich zu einer nur noch schwer zu ignorierenden Größe in der zeitgenössischen Kunst entwickelt.

Signatur

Z Kunstforum 264/2019