Linda Bilda. Amor vincit omnia

TitelLinda Bilda. Amor vincit omnia
TypBuch
Jahr2020
AutorenBuchmann Sabeth, Creischer Alice, Dillemuth Stephan, Eiblmayr Silvia, Müller Ariane, Schäfer Christoph, Schmutz Hemma und Siekmann Andreas
VerlagVerlag für moderne Kunst
OrtWien
ISBN978-3-9033-2038-3
Schlagwörter2020, 2021, Ausstellungskatalog, Bildpolitik, Comic, Emanzipation, Feminismus, Lentos, Malerei, Retrospektive, Skulpturen, Wien, Wiener Künstlerin
Zusammenfassung

Publikation zur gleichnamigen Ausstellung im LENTOS Kunstmuseum Linz, 11.11.2020-7.2.2021.

Viel zu jung und überraschend starb Linda Bilda im Sommer 2019. Das Lentos zeigt eine erste Retrospektive der Wiener Künstlerin. Doch diese Ausstellung wird kein zurückgelehnter Überblick: Bildas poetisch-politischer Pop hat in all seinen Ausprägungen die Welt nicht in Ruhe gelassen.

Linda Bilda (1963–2019) intervenierte bereits früh mit unerschrockenen Aktionen in den öffentlichen Raum, gründete mehrere Zeitschriften, produzierte Comics, anmaßende Malereien, organisierte Lese- und Diskussionszirkel, schrieb Manifeste, erfand neue Bildtechniken für den öffentlichen Raum und hielt als Erfinderin internationale Patente für ein von ihr entwickeltes Leuchtglas. Ihre Arbeit ringt um eine „emanzipatorische Bildpolitik“.

Diese Dringlichkeit, diesen Anspruch auf Veränderung in den unterschiedlichen Werksträngen der Künstlerin arbeitet die Ausstellung im Lentos heraus.

KuratorInnen: Christoph Schäfer, Hemma Schmutz, Ariane Müller (Artfan und Art-Club)

Signatur

AK 2021/10